KFZ-Versicherungsarten im Vergleich
Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko – Was brauchen Sie wirklich?
In Deutschland ist die KFZ-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Teilkasko und Vollkasko sind freiwillig, können aber sinnvoll sein. Wir erklären die Unterschiede.
Haftpflicht
PFLICHTPflicht für jedes zugelassene Fahrzeug
Die KFZ-Haftpflicht zahlt Schäden, die Sie anderen mit Ihrem Auto zufügen – Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden. Sie schützt nicht Ihr eigenes Fahrzeug.
✓ Deckt ab:
- Schäden an anderen Fahrzeugen
- Personenschäden bei Unfallgegnern
- Sachschäden (z.B. Leitplanke, Zaun)
- Vermögensschäden Dritter
✗ Deckt nicht ab:
- ✗Schäden am eigenen Fahrzeug
- ✗Eigenschäden bei selbstverschuldeten Unfällen
- ✗Diebstahl des eigenen Autos
Teilkasko
Schutz vor Diebstahl, Brand, Unwetter & mehr
Die Teilkasko erweitert den Schutz auf bestimmte Schäden am eigenen Fahrzeug – allerdings nur solche, die Sie nicht selbst verursacht haben.
✓ Deckt ab:
- Diebstahl & Einbruch
- Brand & Explosion
- Sturm, Hagel, Blitzschlag
- Überschwemmung
✗ Deckt nicht ab:
- ✗Selbstverschuldete Unfälle
- ✗Vandalismus
- ✗Unfallschäden am eigenen Auto
Vollkasko
Rundum-Schutz – auch bei eigener Schuld
Die Vollkasko ist der umfassendste Schutz. Sie zahlt auch bei selbstverschuldeten Unfällen und Vandalismus. Die Teilkasko-Leistungen sind immer mit enthalten.
✓ Deckt ab:
- Alles aus der Teilkasko
- Selbstverschuldete Unfälle
- Vandalismus & mutwillige Beschädigung
- Fahrerflucht des Unfallgegners
✗ Deckt nicht ab:
- ✗Vorsätzlich herbeigeführte Schäden
- ✗Verschleiß & normale Abnutzung
- ✗Betriebsschäden (z.B. Motorschaden)
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